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Sahasrara Chakra – das 7. der sieben Chakren

Sitz der Seele

Das siebte Chakra heisst auch Kronenchakra (Sahasrara), wird weiss oder Violett und wird mit 1.000 Lotusblütenblättern dargestellt. Auf der organischen Ebene ist das Sahasrara Chakra mit der Epiphyse (Zirbeldrüse) verbunden. Die Epiphyse wird auch als “Sitz der Seele” bezeichnet. Sie spielt eine wichtige Rolle im Wach-Schlaf-Rhythmus, für die Bildung von Serotonin und Melatonin und für die Regeneration bei Zeltschäden.

Gefühl von Ein-Sein

Dieses Chakra steht für ein Gefühl von Ein-Sein mit dem Kosmos, der Spiritualität, der Ekstase, den Thron Gottes und dem Tor zur Befreiung. Doch was soll da alles bedeuten? Es ist schwierig zu greifen oder in Worte zu fassen, was genau das Scheitelchakra ist. Vor allem die unteren Chakren sind mit den Elementen und grobstofflichen Dingen verbunden. Je weiter wir nach oben gehen, desto feinstofflicher werden die Chakren und auch die damit verbundenen Themen.

Was also ist das siebte Chakra?

Ich denke, es geht um eine innere Verbindung zu uns selbst, zu unserer Seele. Manchmal gibt es Momente in meinem Leben, in denen ich weiss, ich bin genau dort, wo ich gerade sein soll. Am richtigen Platz, zur richtigen Zeit, mit den richtigen Menschen,… Man kann vielleicht auch von Synchronizität sprechen. Alles fühlt sich gut an und der Moment ist so präsent, dass er nichts weiter bedarf als zu sein. Alles ist im Jetzt.

Gefühl der tiefen inneren Ruhe

Es fühlt sich an, als ob der Moment alles ausfüllt, mein ganzes Sein. Oft erlebe ich diese Momente in der Natur oder in Verbindung mit Musik, vor allem beim Singen von Mantren. Das ist wahrscheinlich für jeden von uns anders. Aber dieses Gefühl ist gleich. Vergleichbar mit einer tiefe innere Ruhe, einem innerer Frieden und einem Gefühl von Glück und Dankbarkeit. Der eigene Rhythmus und der des Universums befinden sich im Einklang.

Brahman – alles wird eins

Das eigene Bewusstsein verbindet sich für diesen Moment mit dem allumfassenden Bewusstsein, das im Yoga auch Brahman genannt wird und alles wird eins. Wie der Wassertropfen, der sich im Ozean wiederfindet. Es gibt keine Trennung mehr. Die Polaritäten, die sonst unser Leben bestimmten, beginnen sich aufzulösen und zu verschieben. Alles steht miteinander in Verbindung. Alles hat eine Ursache und eine Wirkung.

Meditation leben

Ich finde, das Yoga uns auf dem Weg zu mehr Bewusstsein, viele wichtige Werkzeuge in die Hand geben kann. Besonders wichtig sind in diesem Zusammenhang die Meditation. Je bewusster wir uns über uns selbst und unser Umfeld sind, desto besser können wir auch den feinstofflichen Bereich wahrnehmen.

Wie lebst du deine Spiritualität? Was bedeutet Spiritualität für dich?

Autor:
Julika Balprem Kaur 
CEP KYTA Austria
Yoga Teacher & Teacher Trainer
Internationally Licensed Mountain Hiking Guide