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Yogalehrer Ausbildung – Modul 2

Themen des 2. Moduls:

  • Vorwärtsbeugen
  • Stehende Positionen
  • Prana und Pranayama
  • Seitbeugen

Beschreibung:

„Es erscheint immer unmöglich, bis man es gemacht hat.“ – Nelson Mandela.

Vielleicht geht es dir ja auch so?

7 Wochenenden, das hört sich ziemlich lange an. Aber die Reise ist es auf jeden Fall wert UND jede Reise beginnt mit einem ersten und auch einem zweiten Schritt :-)

Jedes Wochenende der Hatha Yogalehrer Ausbildung hat einen anderen Schwerpunkt. Das zweite Ausbildungswochenende beschäftigt sich mit sehr essentiellen Themen im Yoga. Viele Positionen stehen im Vordergund, aber auch yogische Atemtechniken.

Asanas und Prana gehören zusammen

Positionen werden im Yoga auch Asanas genannt. Und für die richtige Ausübung der Asanas ist nicht nur das detaillierte Wissen über einzelnen Positionen wichtig, sondern auch der Atem. Atemtechniken nennt man im Yoga “Pranayama”. Durch Pranayama sollen Körper und Geist in Einklang gebracht werden. “Prana“ ist die Lebensenergie und unsere Vitalität. “Yama” bedeutet Kontrolle oder Lenken. Pranayama kann also mit “die Lebensenergie lenken” übersetzt werden.

In diesem Wortlaut spiegelt sich schon wieder, wie wichtig Pranayama neben den Asanas im Yoga ist. Je nachdem welche Atemtechnik wir verwenden, können wir das Nervensystem (Sympathikus und Parasysmpathikus) ausgleichen, das ganze Körpersystem aktivieren oder beruhigen. Ein aufmerksam geführter Atem ist wie ein Wundermittel, wenn wir ihn achtsam und bewusst einsetzen.

Die Schwierigkeit des Atmens

In fast jeder Yoga Stunde, hört man die Lehrerin oder den Lehrer sagen: “Atme lang und tief”. Doch was bedeutet das überhaupt? Viel zu oft wird davon ausgegangen, dass jeder Schüler/jede Schülerin weiss, wie das genau geht. Doch bei genauem Hinschauen, sieht man, wie schwierig eigentlich Atmen sein kann. Vor allem, wenn der Alltag sehr stressig ist, kann es sein, dass wir nur sehr flach atmen. An diesem Wochenende gehen wir einigen wichtigen Atemtechniken auf den Grund. Neben dem langen tiefen Atem, erfährst du zum Beispiel auch alle wichtigen Details zu Kappalabhati (Feuratmung), Brahmari Pranayama (Bienenatmung) und Anuloma Viloma (die wechselseitige Nasenlochatmung) und lernst wie du sie deinen Schülerinnen und Schülern verständlich vermitteln kannst.

Stehe stabil und richte dich auf

Neben Seitbeugen und Vorwärtsbeugen, spielen die Standhaltungen eine wichtige Rolle. Bevor wir tiefer in die Materie eintauchen und zum Beispiel die verschiedenen Krieger Positionen genauer unter die Lupe nehmen, geht es erstmal um eine physiologisch gesunde Aufrichtung. Wie stehe ich stabil und kann meinen ganzen Körper gut auf- und auch ausrichten? Wie belaste ich meine Füsse oder mein Standbein beim Einbeinstand richtig?

Stehend Positionen geben dir viel Erdung und wirken allgemein eher aktivierend, weil sie sehr stark an der Beinmuskulatur arbeiten. Stehst du mit beiden Beinen voll im Leben? Nimmst du dir den Raum, den du brauchst? Was gibt dir innere Stärke und Balance? Es ist so wichtig, seine eigenen Wurzeln zu kennen um fliegen zu lernen :-)

Und deshalb haben wir es uns auch zur Aufgabe gemacht, dass du diese Klarheit erst in dir spürst, damit du sie dann deinen Schülerinnen und Schülern authentisch vermitteln kannst.